Neues

06.04. 2021

Engagierte Müllsammler

Bereits im vergangenen Jahr fiel der Dreck-Weg-Tag in Laufeld der Pandemie zum Opfer. In den vergangenen Jahren konnten so auf Initiative der Jugendfeuerwehr mehrere Container mit Unrat der Abfallwirtschaft zugeführt werden. Und auch in diesem Jahr ist eine Durchführung dieses wichtigen Tages zum derzeitigen Zeitpunkt pandemiegeschuldet sehr unwahrscheinlich.

So überlegten sich Opa Willi mit seinen Enkelkindern Mia und Nils spontan ihren eigenen Dreck-Weg-Tag durchzuführen. Bei dieser Sammelaktion, nicht wie üblich mit Traktor und Anhänger sondern mit Bollerwagen und Mülltüten wurde der Unrat entlang der L60, über den Widdum und entlang des Dierfelder Weges aufgelesen. Herzlichen Dank für diese gute Idee und das Engagement! Vielleicht finden sich einige Nachahmer!

Das Foto zeigt die Sammler auf dem Fußweg an der L60

11. März 2021

Hungermarsch 2021 in Laufeld darf nicht stattfinden

Spenden sind trotzdem dringend nötig

Der dritte Sonntag im März, das ist – nein das war bis vor zwei Jahren – der traditionelle „Bolivien-Hungermarschtag“ für das Dekanat Wittlich in Laufeld. Corona hat nach dem 30-jährigen Jubiläum 2019 die Veranstaltung unmöglich gemacht. Unmöglich finden die Organisatoren, dass damit auch die Hilfe für das ganz aktuell vom Auswärtigen Amt als „Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko“ eingestufte Bolivien ausbleibt. Bisher wurden für das seit 1996 unterstützte Mädcheninternat bei 30 Hungermärschen von über 8000 Teilnehmer über 310.000 Euro erwandert. Im Jubiläumsjahr wurde die Aktion durch Bischof Ackermann mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet.
Und so entstand die Aktion: Vor drei Jahrzehnten trafen sich auf Initiative des damaligen Pastoralreferenten Gregor Lauterbach Jugendliche und junge Erwachsene im Pfarrverband Gillenfeld, zur Planung des ersten Hungermarsches, um damit  einen ganz konkreten Beitrag gegen ungerechte Strukturen in der Welt zu leisten. Die Teilnehmer sollten sich Sponsoren für ihre gewanderten Strecken suchen. Bei einer Begegnungsreise entstand ein Kontakt zu den Schwestern des Instituto Mariano in Sucre, unweit der Hauptstadt La Paz. Die Schwestern konnten wegen finanzieller Schwierigkeiten den Neubau eines Mädchen-Internates nicht fortsetzen. Seitdem leistet die Hungermarsch-Aktion für die Schwestern verlässliche Hilfe zur Selbsthilfe.“ Bis zuletzt wurde der Hungermarsch von Gregor Lauterbach, Sabine Greven, Helmut Hartmann, Lisa Rauen und  Resi Steilen, organisiert. Schlafräume, ein Gebäude mit Nähraum und ein Büro, die Küche und der Speiseraum wurden für das Mädchen-Internat mitfinanziert. Hier erhalten heute über 100 Mädchen und junge Frauen eine Schul- und Berufsausbildung. Es fehlen immer noch Gelder zum Ausbau und vor allem zur Unterhaltung. Vor allem jetzt in Corona-Zeiten, wo die Hilfe noch dringender gebraucht wird.
Drei Jahrzehnte konnten die Teilnehmer in jedem Jahr zwischen drei unterschiedlich langen Strecken wählen, um gegen den Hunger zu wandern. Sie hatten sich vorher Sponsoren besorgt, bei Verwandten, Freunde und Bekannten, die für jeden gewanderten Kilometer ein „Kilometergeld“ spendeten.
Wer trotz der Absage des Hungermarsches das Projekt der Schwestern in Monteagudo mit einer Spende unterstützen möchte, kann dies gerne tun.  Spenden, die ohne jeden Abzug dem Projekt zugutekommen, können auf das Konto des Dekanats Wittlich bei der Sparkasse Mittelmosel EMH – BIC:MALADE51BKS – IBAN: DE48 5875 1230 0032 4018 20 – Stichwort: Bolivien-Hungermarsch 2021 – eingezahlt werden.
Das Orga-Team hofft, im nächsten Jahr wieder zur traditionellen gemeinsamen Wanderung, mit der abschließenden Feier in der Grafschaftshalle mit der Original Eifeler Kartoffelsuppe aufrufen zu können.“
Klaus Schmitz 

22.02.2021 – Laufeld im Winter

Urheber: Carina Alt-Linden, VG Wittlich-Land

 11.01.2021 – Erwähnung  im Buch „Eifel für Fortgeschrittene“

In ihrem neuesten, sehr lesenswertem Buch ‚Eifel für Fortgeschrittene – Die
Wahrheit über Deutschlands Wilden Westen‘  schildert Angelika Koch
eindrucksvoll ihren Aufenthalt in der Laufelder Schutzhütte.

Adventsfenster – Film

Die VG hat einen schönen Film über unsere Adventsfenster gedreht. Diesen könnt Ihr Euch auf folgender Seite ansehen:

Digitales Adventsfenster 22 – YouTube

Adventsfenster – Bilder

Einige Adventsfenster im Bild…

Wie jedes Jahr erstrahlt ein schöner Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz vor der Kirche

05.12.2020

Besuch vom Nikolaus

Auch in Zeiten der Corona ließ es sich der Nikolaus nicht nehmen, die
Laufelder zu besuchen und ihnen damit Freude und Zuversicht zu bringen.

05.12.2020

Ein Weihnachtsgedicht „op Loofelder Platt“ von Cornelia Klas

30.11.2020

Adventskalender in Laufelder Fenstern

Liebe Laufelder,

anbei erhaltet Ihr eine Übersicht über die Laufelder Adventsfenster! Mit einem Doppelklick auf das Bild vergrößert sich die Ansicht.

und für alle, die sich in Laufeld noch nicht so gut auskennen, das Ganze im Ortsplan eingezeichnet:

09.11.2020

St. Martin in Laufeld

„Ich geh‘ mit meiner Laterne…“ singen die Kinder normalerweise beim Martinszug. Doch in Zeiten der Corona war das leider nicht möglich. Stattdessen wurden die bunten, stimmungsvollen Leuchten überall in Laufeld aufgehängt und erfreuten die abendlichen Spaziergänger.

Mitglieder des Laufelder Gemeinderates und der Ortsbürgermeister brachten den Kindern die Martinsbrezeln an die Haustür.

 

08.08.2020

Der „Klapperstorch“ macht in Laufeld Station

Einen sehr seltenen Besuch konnten wir am 08.08.2020 in unserer Gemeinde begrüßen. Ein Gruppe „Klapperstörche“ (richtiger wäre natürlich Weissstörche) machte es sich auf der Schule bequem. Wir sind gespannt, ob sich der Besuch irgendwann auf die Einwohnerzahl auswirken wird… 🙂

Quelle der Bilder: Peter Gerhards, Laufeld. Hierfür vielen Dank.

30.07.2020

Ein kleines Loblied auf Laufeld durch Frank Laufenberg (Quelle: Facebook Post Frank Laufenberg – mit seiner Genehmigung hier veröffentlicht)

30. Juli 2020 – Auf den Tag 10 Jahre her, dass Petra und ich in Sandweier geheiratet haben. Seitdem hat sich viel verändert – nicht nur für uns, sondern wohl für die gesamte Menschheit, wie man an unseren Masken sehen kann. Wir waren der Meinung, das wäre doch was. nach 10 Jahren noch einmal an den Ort des Geschehens zurückzukehren – wie die Verbrecher, die ja angeblich auch immer an den Tatort zurückkehren.
Es war schön, mal wieder in Baden-Baden zu sein – wobei uns heute auffällt, wie laut und dreckig die Stadt ist – oder vielleicht auch schon damals war – nur haben wir da nicht so genau hingeschaut und hingehört. Natürlich kann man Laufeld nicht mit Baden-Baden vergleichen – aber was die Luft und die Ruhe angeht, ist Laufeld sehr viel eher ein Kurort als Baden-Baden! Alles hat seine Zeit – ich habe mehr als 40 Jahre in Baden-Baden gewohnt – und bin heute sehr froh, in Laufeld zu wohnen!

19.07.2020

Im Gewerbegebiet tut sich was – die Firma N8fang Eventhelden wird dort eine neue Halle errichten. Mehr unter dem folgenden Link:

Spatenstich trotz Corona für neuen Betriebssitz der N8FANG Eventhelden GmbH in der Eifel

16. Juli 2020

Heiligenhaus erstrahlt in neuem Glanz

Auch in diesem Jahr wurde wieder ein Heiligenhaus renoviert. Das Haus „Auf der Hill“ am Hohlen Baum, das seit Jahrzehnten von Dorothea Meeth gepflegt und betreut wird, wurde auf ihre Initiative durch Otmar und Thomas Lescher (Vater & Sohn) grundlegend renoviert. Mit Liebe zum Detail wurden der Außen- und Innenanstrich erneuert. Die schmiedeeiserne Tür wurde neu lackiert und auch die Mutter-Gottes-Figur restauriert. Alles erstrahlt jetzt in neuem Glanz und lädt zum Verweilen ein.

Ein herzliches Dankeschön an die Initiatorin Dorothea Meeth und die beiden fleißigen Handwerker.

10. Mai 2020

Trotz Ausfall des Hungermarsches: 6380 Euro Spenden 

30 Jahre Hungermarsch sollte in Laufeld Ende März gefeiert werden. Die Initiative war von Bischof Ackermann für ihr jahrzehntelanges Engagement kurz vorher dafür ausgezeichnet worden, dass über 8.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 30 Jahren über 250.000 Euro erwandert hatten. Die Vorbereitungen für die Jubiläumsveranstaltung waren abgeschlossen. Dann kam die coronabedingte Absage. Der wochenlange Aufwand des Orga-Teams um Resi Steilen, Lisa Rauen, Sabine Greven und Helmut Hartmann hat sich doch gelohnt. 6.380 Euro gingen auf dem Konto der Pfarreiengemeinschaft ein. Steilen: „Dieses Ergebnis zeigt, welche Stellung der Hungermarsch bei den Menschen im Dekanat einnimmt. Viele sind bereit, zu helfen, wo die Hilfe auch ankommt.“ Nach der Enttäuschung bei der Absage wird jetzt die Freude der Schwestern in Monteagudo, Bolivien, groß sein. Sie werden weiter an der Fertigstellung ihres Internates arbeiten können. Hier erhalten über hundert Mädchen und junge Frauen eine Schul- und Berufsausbildung. Aufgrund der weiten Entfernungen und der finanziellen Situation vieler Eltern wäre ihre fundierte Ausbildung ohne diese Unterbringung nicht möglich. Resi Steilen verspricht für Ende März 2021 den 31. Hungermarsch in Laufeld.

Digitale Dörfer – DorfFunk jetzt auch in Laufeld verfügbar! 

Inzwischen ist auch für Laufeld die App des Projekts „Digitale Dörfer“ verfügbar.

Ihr findet diese im Google Play Store oder bei Apple unter dem Suchbegriff „Dorf Funk“. Achtung:

Nach der Anmeldung könnt ihr selbst auswählen, ob Ihr nur Nachrichten aus Laufeld oder auch aus anderen umliegenden Gemeinden erhalten wollt.

Die Vereinsvertreter können – ebenso wie die Gemeinde – sich gesondert registrieren und somit auch Artikel, Werbung für Veranstaltungen etc. publizieren. Natürlich sind aber auch private Anzeigen, Hilfsgesuche o.ä. möglich. Ein Marktplatz fürs Dorf!

Viel Spaß beim ausprobieren (noch ist wenig drin, aber das ändert sich sicherlich bald).

Weitere Infos: Sämtliche Informationen findet Ihr unter https://www.digitale-doerfer.de/ bzw. https://www.rlp.digitale-doerfer.de/.

Nachlese zur Auftaktveranstaltung am 12.03.2020

Zur Auftaktveranstaltung „Zukunfts-Check Dorf“ konnte die Ortsgemeinde Laufeld am 12.März 2020 mehr als 90 interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger, darunter auch Jugendliche, in der Grafschafthalle begrüßen. Diese gute Beteiligung zur Auftaktveranstaltung und damit zum Programmstart unseres „Zukunfts-Check Dorf“, hat uns sehr gefreut. Zeigt sie doch, dass sich viele von Euch für die weitere Entwicklung unserer Heimatgemeinde interessieren.
Neben den interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern begrüßte Ortsbürgermeister Jovi Junk Herrn Mario Boiselle-Hempel und Herrn Tim Schneider von der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich sowie Herrn Andreas Bollig von der Verbandsgemeindeverwaltung Wittlich-Land in der Grafschafthalle, Laufeld die den Prozess in den nächsten Jahren begleiten.
Nachdem Herr Bollig kurz in Aufgaben und Zuständigkeiten des Kreises, der Verbandsgemeinde und der Gemeinde sowie in einige Ergebnisse des derzeitigen Dorfentwicklungskonzeptes eingewiesen hatte, übernahm Herr Boiselle-Hempel die weitere Moderation der Veranstaltung.
Zunächst führte Herr Boiselle-Hempel in das Thema Zukunfts-Check-Dorf ein. Er konzentrierte sich auf die Punkte der Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes und damit auf den Erhalt der zumindest mittelfristigen Zukunftsfähigkeit unseres Dorfes. Dabei hob er besonders die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger des Ortes als Voraussetzung und Garant (Bearbeiter, Ideengeber und Kritiker) für ein gutes Gelingen des Projektes hervor. Anschließend informierte er über die Vorgehensweise und Zahlen, Daten und Fakten zum Dorf und zur Verbandsgemeinde, um dann das Augenmerk auf das Dorferneuerungskonzept der Ortsgemeinde Laufeld aus dem Jahr 1991 zu richten.
In der folgenden Stärke – Schwäche – Analyse hatten alle anwesenden Laufelder die Gelegenheit positive wie negative Punkte im Bereich der Ortsgemeinde zu präsentieren. Daneben sollten bereits zu diesem frühen Zeitpunkt vorhandene Ideen aufgezeigt werden. Die gesammelten Ergebnisse werden in der ersten gemeinsamen Sitzung aller Arbeitskreise (ursprünglich für den 02.04.2020 geplant) den vereinbarten drei Themenblöcken, Bauen & Infrastruktur, Dorf aktiv und Natur & Tourismus zugeordnet. Die gute konstruktive Arbeit mit Zusammenfassung und Ergebnissicherung sind letztlich die Voraussetzung für die zukünftigen Arbeiten.
Es war schön zu sehen, dass eine Vielzahl der Anwesenden sich positiv wie negativ äußerten und auch in der Arbeitskreisarbeit mit dabei sein wollen. Die Arbeit sowie die Treffen dieser Arbeitskreise sollen sich frei und ungezwungen gestalten. Innerhalb der Arbeitskreise und bei den ersten Treffen können die Themenfelder von den Mitwirkenden noch genauer definiert oder auch geändert und ergänzt werden.
Selbstverständlich ist die Teilnahme an den Arbeitskreissitzungen auch für die Bürgerinnen und Bürger offen, die an der Auftaktveranstaltung nicht teilnehmen konnten. Sie können sich jederzeit bei der Ortsgemeinde melden.
Um den Schwung und die Motivation aus der Auftaktveranstaltung mitzunehmen, werden wir nach Ende der pandemiebedingten Einschränkungen zu einer ersten Veranstaltung aller Interessierten für die Arbeitskreisarbeit einladen.
Wir freuen uns auf ein gutes Gelingen, eine kommunikative Zeit und ein gutes Ergebnis des Zukunfts-Check Dorf!